20.03.2005 | Film
„Willenbrock” (Regie: Andreas Dresen) im Kino
Die UFA FILMPRODUKTION„Willenbrock" (Drehbuch: Laila Stieler nach dem Roman von Christoph Hein, Regie: Andreas Dresen)kam am 17. März in die deutschen Kinos (DELPHI FILMVERLEIH). Bernd Willenbrock, Gebrauchtwagenhändler aus Magdeburg, ist ein Mann, dem es gut geht. Sein Laden läuft trotz Rezession, er hat eine schöne Frau, eine Geliebte, ein neues Haus in einer Wohnsiedlung am Stadtrand und ein Ferienhaus im Grünen. Sein Erfolg hat zwei Namen: Jurek, ein erfahrener Automechaniker aus Polen, und Krylow, ein Russe, der jeden Monat gleich mehrere Wagen vom Hof fahren läßt und damit seinen Umsatz erheblich steigert. Selbst ein Einbruch auf dem Autohof stört Willenbrocks gute Laune nicht. Er stellt zum Schutz seines Besitzes den Nachtwächter Fritz ein. Dieser Fritz hat eine hübsche Tochter. Sie heißt Anna und ist Literaturstudentin. Willenbrock weiß, ein Autohändler ist nicht ihr Typ, aber gerade das reizt den routinierten Frauenhelden. Er schafft es tatsächlich, sie für ihn zu interessieren. Er hat keine Zweifel, er hat die Regeln erkannt. Doch irgendwann passiert etwas: Nachts in ihrem Haus auf dem Land werden Willenbrock und seine Frau Susanne von Einbrechern überfallen. Obwohl er mit leichten Blessuren davonkommt, kann Willenbrock den Vorfall nicht vergessen. Er spürt, dass er verwundbar ist. Er erfährt, daß er sich nicht durchsetzen konnte. Verbissen versucht er, seine alte Form wiederherzustellen, aber seine Geschäfte stagnieren, sein Liebesleben auch. Das ganze wohlgeordnete Leben gerät langsam und Stück für Stück aus den Fugen, und alle Gewißheiten stehen zur Disposition. Es gibt keine Rechtssicherheit. Es gibt eigentlich überhaupt keine Sicherheit, weil es keine Regeln mehr gibt, weder im gesellschaftlichen Umgang noch in den privaten Beziehungen. Mit der Pistole, die Willenbrock seit dem Überfall bei sich trägt, ändert sich sein Leben.
 
21.03.2019 | Film
Zehn Lola-Nominierungen
"Gundermann" am häufigsten für den diesjährigen Deutschen Filmpreis nominiert
Die Arbeit an dem Film dauerte zwölf Jahre. Feuilleton und Publikum haben den besonderen Blick auf den Musiker Gerhard Gundermann und die DDR mit zehn Nominierungen gewürdigt. 

01.10.2018 | Film
"Gundermann"-Buchvorstellung in Anwesenheit von Herausgeber und Drehbuchautorin
Dienstag, 9.10.2018 um 19 Uhr im Besucherzentrum des DDR-Museums in Berlin
Er war Baggerfahrer und Poet, SED-Genosse und Rebell, Stasi-Spitzel und Bespitzelter. Nach der Wende wurde er zum Sänger des sterbenden Braunkohlereviers. 

24.09.2018 | Film
"Gundermann" auf Filmkunstmesse in Leipzig ausgezeichnet
Gilde Filmpreis für den besten nationalen Film
Gerhard Gundermann war Baggerfahrer und Liedermacher, Genosse und Rebell, Offiziersschüler und Befehlsverweigerer, Spitzel und Bespitzelter ... 

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