05.02.2019 | Film | Festival
Born in Evin
Maryam Zarees Debütfilm auf der Berlinale
Bild: Tondowski Films
Regisseurin und Schauspielerin Maryam Zaree wurde in einem der berüchtigtsten politischen Gefängnisse des Iran geboren. In ihrem dokumentarischen Debütfilm "Born in Evin" (P: Tondowski Films, Berlin) begibt sie sich auf eine persönliche Spurensuche: Sie versucht das Schweigen zu brechen und mit ihren Eltern über die gewaltvollen Umstände ihrer Geburt zu sprechen. Und sie befragt andere Kinder, die in Evin geboren wurden, nach ihren Erfahrungen und den traumatischen Konsequenzen. Maryam Zarees filmischer Zugriff entfaltet sich an ihrer eigenen Biografie und bringt uns darüber hinaus die Gräuel von Verfolgung und Entmenschlichung im Iran und weltweit schmerzlich ins Bewusstsein.