25.04.2019 | Theater | Deutsche Erstaufführung
"Pelle der Eroberer" nach Martin Andersen-Nexö
Ein mit Tränen gemischtes Lied an das Leben.
Pelle fährt mit seinem Vater Lasse von Schweden nach Dänemark, um Arbeit zu finden. Dort gibt es Schweinebraten mit Rosinen, meint Lasse, und eine Zukunft obendrein. Aber schon im Hafen hat niemand auf sie gewartet. Im unwirtlichen Steinhof können sie als Knechte im Kuhstall unterkommen. Sie bleiben die dreckigen Schweden. Ein Anfang voller Demütigungen, gegen die sich Pelle langsam zu wehren weiß. Er lernt sonderbare Menschen kennen. Den Krüppel Rud und seine verstoßene Mutter. Kongstrup, den Hofbesitzer, der hinter jedem Rock herrennt und von seiner Frau im Suff entmannt wird. Den bösartigen Verwalter, Madame Olsen, die eine kurze Hoffnung für den alten Lasse wird und vor allem Erik, den aufmüpfigen Arbeiter, mit dem Pelle nach Amerika auswandern will.
Bühnenfassung Nina Steinhilber. Premiere am 27.04.2019 im E-Werk, Regie Martin Nimz.