27.04.2006 | Theater
„Spieltrieb" von Juli Zeh
Bernhard Studlars spielfreudige Bühnenbearbeitung des Romans, am 16.3.06 im Deutschen Schauspielhaus Hamburg in der Regie von Roger Vontobel uraufgeführt, wird ab sofort von henschel SCHAUSPIEL vertreten. Roman und Stück erzählen von Jugendlichen, die sich planvoll moralisch entgrenzen und ihr grausames „Spiel" mit einem erpressten Lehrer treiben. Im Mittelpunkt steht die 15jährige Ada, eine hochintelligente Außenseiterin, die in einer ungewöhnlichen Beziehung zu einem älteren Mitschüler nach und nach all jene gesellschaftlichen Spielregeln außer Kraft setzt, die ihrem kühlen Verstand nicht einleuchten. Bernhard Studlar ist es gelungen, auch die philosophischen Hintergründe der Romanvorlage in einer auf wesentliche Handlungslinien konzentrierten dramatischen Form zu erhalten. (3 D, 4 H)

„Regisseur Roger Vontobel hat im Malersaal des Hamburger Schauspielhauses eine mutige Bühnenversion des Romans zur Uraufführung gebracht. Raffiniert entführt die Fassung von Bernhard Studlar in eine Welt der angewandten Spieltheorie und illustriert die orientierungslose Gleichgültigkeit einer jugendlichen Generation mit massiver sexueller Freizügigkeit." (dpa) „Wir erleben einen Abend über die entfesselte Unmoral, ganz konkret, sinnlich, doch auch abstrakt und mit psychologischem Feingefühl. Erzählt wird von einer gelangweilten Jugend, doch langweilig ist es nie." (Armgard Seegers, Hamburger Abendblatt)

Weiteres zu Bernhard Studlar und seinen Stücken auf unserer Autorenseite: HIER.
 
17.04.2019 | Theater | Premiere
Bernhard Studlars "Nacht ohne Sterne" - die DEA
Ein Spaziergang durch den Friedhof unserer Träume.
"Ein Stück wie ein Tanz auf dem Vulkan" - Premiere am 20. April 19 / Schauspiel Leipzig 

19.02.2019 | Theater | Deutsche Erstaufführung
Bernhard Studlars „Nacht ohne Sterne“
am 23.02.19 in Bregenz und am 20.04.19 in Leipzig
Hörst du das? Die Leute drehen durch. 

05.04.2018 | Theater | Uraufführung
Joseph Haydn „Die Schöpfung"
unter Verwendung von Szenen aus „Die Ermüdeten“ von Bernhard Studlar
Wir stehen auf derselben Terrasse. Nichts weiter. 

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