Am Wiesnrand
2020
Die Regisseurin Christina Tscharyiski wurde mit Ihrer Produktion "Ja, EH! Beisl, Bier und Bachmannpreis" 2018 bereits ans Münchner Volkstheater im Rahmen von Radikal Jung eingeladen. In der Spielzeit 2019/2020 übernimmt sie erstmals in München die Regie der Neuinszenierung des Werkes "Am Wiesnrand". Ein Text von Stefanie Sargnagl, Premiere im Großen Haus am 30.01.2020.

"Vielen Münchnern Höhepunkt des Jahres, anderen ein Graus: das Oktoberfest. 6,3 Millionen Besucher aus aller Welt, 124 verzehrte Ochsen, 7,5 Millionen Mass, 717 Alkoholvergiftungen, 924 gemeldete Straftaten, 2685 Fundsachen lautete die Bilanz des letzten Jahres. Was vor über 200 Jahren mit einem Pferderennen im Zuge der Hochzeitsfeierlichkeiten des Kronprinzen Ludwig I. mit seiner Braut Therese begann, verspricht heute einen 16 Tage währenden Ausnahmezustand feuchtfröhlichen Gelages. Denn klar ist: Auf dem größten Volksfest der Welt gelten eigene Regeln. Zwischen Tradition und Trachtenfasching, bayerischer Gemütlichkeit und Exzess, Riesenrad und Kotzhügel entsteht so Jahr für Jahr ein außergewöhnlicher sozialer Ort, den die Wiener Autorin Stefanie Sargnagel in seinen vielen Facetten unter die Lupe nimmt. Was sie auf der Wiesn 2019 inmitten enthemmter Massen, großer Gefühle und niederer Triebe erlebt, bringt Christina Tscharyiski auf die Bühne; nach „JA EH! – Beisl, Bier und Bachmannpreis“, das den Publikumspreis des Radikal jung Festivals 2018 gewann, ihre zweite Inszenierung eines Sargnagel-Textes." (© Münchner Volkstheater)
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30.01.2020 | PREMIERE
Münchner Volkstheater
R: Christina Tscharyiski