09.02.2008 | Theater
Auszeichnungen für Kater / Petras
Der mit 15 000 Euro höchstdotierte deutsche Dramatikerpreis geht in diesem Jahr an FRITZ KATER. Der Autor erhalte den „Else Lasker-Schüler-Preis 2008" des Pfalztheaters Kaiserslautern für sein Gesamtwerk, teilte die rheinland-pfälzische Staatskanzlei in Mainz mit. Fritz Kater erzähle „wie kein zweiter von den kleinen Fluchten und großen Sehnsüchten heutiger Menschen", urteilte die Jury. „Er erfüllt die jüngste gesamtdeutsche Geschichte mit Leben und Liebe, Poesie und Pathos". Zu den erfolgreichen Stücken des 1964 geborenen Dramatikers zählen "Fight City. Vineta" und "Heaven (zu Tristan)". (dpa) Die Inszenierung "Heaven (zu Tristan)" von Armin Petras am Maxim Gorki Theater erhält als „beste Berliner Aufführung des Jahres 2007“ den mit 7500 Euro dotierten Friedrich-Luft-Preis der BERLINER MORGENPOST, der im Frühjahr 2008 verliehen wird. Die sechsköpfige Jury bezeichnete das von Fritz Kater geschriebene Werk als ein Stück, das die „deutsch-deutsche Gegenwart belichtet, ohne in Klischees zu verfallen. Armin Petras gelinge eine Inszenierung, die auch das fragmentarische, bruchstückhafte der Erzählung in sowohl packende wie auch poetische Bilder fasst und eindrucksvolle schauspielerische Leistungen provoziert, die die Zuschauer in ihren Bann ziehen.“ Zur Jury des Friedrich-Luft-Preises gehören Aspekte-Moderatorin Luzia Braun, Schriftsteller Thomas Brussig, Schauspielerin Martina Gedeck, BERLINER MORGENPOST-Kulturredakteur Stefan Kirschner, die Präsidentin des Goethe-Instituts Jutta Limbach und Theaterkritiker Martin Linzer. Die BERLINER MORGENPOST verleiht den Preis seit 1992 im Angedenken an ihren 1990 gestorbenen Theaterkritiker Friedrich Luft. (MoPo)