02.11.2018 | Theater
Der (vor)letzte Panda oder Die Statik
Deutscher Jugendtheaterpreis 2018 für Dino Pešut und die Übersetzerin Alida Bremer
Bild: henschel SCHAUSPIEL
Modellhaft verhandele "Der (vor)letzte Panda oder Die Statik" am Beispiel der gesellschaftlichen Konflikte in Kroatien die großen Krisen der Demokratie, Turbo-Kapitalismus, Angst vor dem Fremden sowie den Verlust von menschlichen Werten, so der Laudator Christoph Macha. Das Stück mache in messerscharfen Sätzen und knappen Repliken sehr deutlich: Leute, wir müssen aufstehen!

Im Kaisersaal des Frankfurter Römers überreichte Juliane Seifert, Staatssekretärin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die beiden wichtigsten deutschen Staatspreise für dramatische Literatur für Kinder und Jugendliche, die mit jeweils 10.000 Euro dotiert sind. Erstmals wurden ausdrücklich auch die Leistungen der Übersetzer*innen bei fremdsprachigen Stücken gewürdigt: Preise und Prämien gehen zu jeweils gleichen Teilen an die Autor*innen und beteiligte Übersetzer*innen.