25.04.2019 | Theater | Premiere
Katrin Pötner inszeniert "Hoppla, wir leben"
Premiere 27.04.2019, Schauspielhaus
Bild: Birgit Hupfeld
Katrin Plötner bringt Ernst Tollers „Hoppla, wir leben!“ auf die Bühne des Mannheimer Nationaltheaters. Am Samstag, 27. April, um 20 Uhr feiert das Stück Premiere.
Mit seinem tragikomischen Gesellschaftspanorama der Weimarer Republik eröffnete Ernst Toller (1893-1939), selbst Revolutionär in der Bayerischen Räterepublik und politischer Häftling, 1927 die neue Bühne von Piscator in Berlin. Karl Thomas wird acht Jahre nach der gescheiterten Revolution in Deutschland aus der Psychatrie entlassen. Für Karl ist der Aufstand noch nicht vorbei. Er plant ein Attentat auf den Wirtschaftsminister, der durch Verrat vom Revolutionär zum erfolgreichen Politiker aufstieg. Nur mit den Faschisten hat Karl nicht gerechnet und gerät zwischen die Fronten der politischen Lager. Regisseurin Katrin Plötner holt das Stück in die Gegenwart, in der die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter aufgeht und die politischen Gräben tiefer werden.