15.11.2006 | Theater
Shakespeare- und Tschechow-Neuübersetzungen von Werner Buhss
Werner Buhss setzt seine Auseinandersetzung mit den Dramen Shakespeares überaus erfolgreich fort. Mittlerweile liegen zwölf Neuübersetzungen von Shakespeares Werken in seinen sinnlich-kräftigen, literarisch und sozial genauen und spielfreudigen Übersetzungen bei henschel SCHAUSPIEL vor. Jüngste Inszenierungen: Othello am Theater Aachen (Regie Michael Helle), Maß für Maß in Chemnitz (Regie Alejandro Quintana) und Rudolstadt (Regie Karl-Georg Kayser), Der Sturm am Staatstheater Mainz (Regie Irmgard Lange), Richard III. am Theater Konstanz (Regie Dagmar Schlingmann). Anfang Dezember 2005 folgt Viel Lärm um nichts am Münchner Volkstheater - in der Regie von Jorinde Dröse. Auch die Tschechow-Neuübersetzungen von Werner Buhss erleben regen Zuspruch. Nach der preisgewürdigten Onkel Wanja-Inszenierung von Barbara Frey am Bayerischen Staatsschauspiel und Produktionen von Drei Schwestern am Staatsschauspiel Dresden (Regie Matthias Gehrt) und am Meininger Theater (Regie Jan Jochymski) plant das Deutsche Theater in Berlin für April 2006 eine Erstaufführung der Buhss-Übersetzung von Der Kirschgarten \- auch hier in der Regie von Barbara Frey. Zur Zeit schließt Werner Buhss eine von Platonow und Die Möwe ab und bereitet eine Übertragung von Iwanow vor, die sich auf die "Komödienfassung" wie auf die "Dramafassung" der Vorlage beziehen wird.