15.12.2014 | Theater
"IN EINEM DICHTEN BIRKENWALD, NEBEL"
Das Drama beginnt mit drei Männern, die buchstäblich aus ihren Rollen fallen: Der erste erkennt plötzlich die eigenen Kinder nicht mehr, dem nächsten versagen nach dem Urlaub die Beine den Dienst, beim dritten löst ein Autounfall den Zusammenbruch aus. Drei Frauen unterschiedlichen Alters tauchen aus dem Nebel auf. In der Rückschau versuchen sie Effekte hegemonialer Diskurse auf Liebe und Arbeit zu ergründen und stehen den Männern als Ärtzinnen zur Seite.

Alle drei Jahre wird von der Grabbe-Gesellschaft und dem Landestheater Detmold der Christian-Dietrich-Grabbe-Preis vergeben.
Der Jury gehörten dieses Jahr Harald Müller (Herausgeber Theater der Zeit), Prof. Lothar Ehrlich (Grabbe-Gesellschaft), Dr. Christian Katzschmann (Chefdramaturg, Landestheater Detmold) und der Dramatiker Martin Heckmanns an. Bestandteil des Preises ist auch die Uraufführung des Stückes am Landestheater in der Spielzeit 2015/2016.
Für „IN EINEM DICHTEN BIRKENWALD, NEBEL“ erhielt Henriette Dushe 2013 auch den J.M.R. Lenz-Preis der Stadt Jena.