22.12.2015 | Theater
"Der grüne Kakadu" am 14.01.2016, Schauspielhaus Wien
Ein Pariser Nachtklub am Vorabend der Revolution. Aufrührerische Reden werden auf der Straße geschwungen, das Klima ist explosiv. Für die herrschende Klasse, die keineswegs auf ihr standesgemäßes Amüsement verzichten möchte, hat man einen ganz speziellen Nervenkitzel erfunden: Wirt Prospére betreibt ein Etablissement, in dem sich die Adligen im geschützten Rahmen gefahrlos mit einer Prise der ansonsten verdrängten, bedrohlichen Wirklichkeit der Außenwelt konfrontieren können. Eine Schauspieltruppe hält, von den Adligen bezahlt, revolutionäre Reden und jeden Abend geschieht zudem ein eigens für die zahlungskräftigen Zuschauer inszeniertes Verbrechen. Eines Tages jedoch beginnen die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Spiel zu verwischen und Schauspieler wie Zuschauer verlieren den Überblick. Plötzlich scheinen nicht mehr alle Darsteller Herr der Lage zu sein und während draußen die Verhältnisse explodieren, kollabieren auch im vermeintlich sicheren »Grünen Kakadu« alle Gewissheiten bis Blut fließt.

Regisseurin Lucia Bihler wird Schnitzlers »Grünen Kakadu« gemeinsam mit dem Wiener Dramatiker Bernhard Studlar in einer neuen Bearbeitung auf die Bühne bringen, die dem Stoff eigene zeitgenössische Texte gegenüberstellt und Fragen nach der Veränderbarkeit unserer Welt, nach dem Widerstreit von Realität und Fiktion, nach Eskapismus und Aufbegehren aufwirft.

Regie: Lucia Bihler

Bearbeitung: Bernhard Studlar

UA am 14. Januar 2016, Schauspielhaus Wien
 
17.04.2019 | Theater | Premiere
Bernhard Studlars "Nacht ohne Sterne" - die DEA
Ein Spaziergang durch den Friedhof unserer Träume.
"Ein Stück wie ein Tanz auf dem Vulkan" - Premiere am 20. April 19 / Schauspiel Leipzig 

19.02.2019 | Theater | Deutsche Erstaufführung
Bernhard Studlars „Nacht ohne Sterne“
am 23.02.19 in Bregenz und am 20.04.19 in Leipzig
Hörst du das? Die Leute drehen durch. 

05.04.2018 | Theater | Uraufführung
Joseph Haydn „Die Schöpfung"
unter Verwendung von Szenen aus „Die Ermüdeten“ von Bernhard Studlar
Wir stehen auf derselben Terrasse. Nichts weiter. 

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