12.05.2016 | Theater
"Nehmen ist leicht, aber geben ist unendlich schwer."
Das Schauspielhaus Graz zeigt die Utopie einer Welt, in der alle Brüder und Schwestern, sei es auch nur für eine Nacht, von Gott geliebte Kreaturen sind. Regie führt Bernadette Sonnenbichler, die Übersetzung stammt von Stefan Schmidtke.

Ein Mann treibt betrunken durch die Nacht und ziellos durch sein Leben. Wie von Geisterhand gesellt ihm das Schicksal eine ebenso angeheiterte junge Frau hinzu. Man kommt sich näher und findet prompt heraus: Es gibt das ewige Leben!  Je tiefer die Nacht wird, und je höher der Alkoholpegel steigt, finden sich Propheten ein. Im zivilen Leben sind sie Banker und Manager, Models und Prostituierte, jedem Großstädter bekannte Zeitgenossen. Es ist ihr Erfolg, der sie feiernd zusammenbringt, es sind ihre Niederlagen, die sie zu erstaunlichen Eingeständnissen zwingen. Und alle gemeinsam sind sie ein großer Chor, der, als erklängen Gottes Trompeten, befreiende Worte intoniert, solange die wunderbringende Wirkung geistiger Getränke anhält ... und bis sich unter den nächtlichen Verlorenen Jesus Christus zu erkennen gibt.

die Utopie einer Welt steht, in der alle – und sei es nur eine berauschte Nacht lang – Brüder und Schwestern und von Gott geliebte Kreaturen sind. Na sdarowje!

die Utopie einer Welt steht, in der alle – und sei es nur eine berauschte Nacht lang – Brüder und Schwestern und von Gott geliebte Kreaturen sind. Na sdarowje!

die Utopie einer Welt steht, in der alle – und sei es nur eine berauschte Nacht lang – Brüder und Schwestern und von Gott geliebte Kreaturen sind. Na sdarowje!

die Utopie einer Welt steht, in der alle – und sei es nur eine berauschte Nacht lang – Brüder und Schwestern und von Gott geliebte Kreaturen sind. Na sdarowje!Ein Mann treibt betrunken durch die Nacht und ziellos durch sein Leben. Wie von Geisterhand gesellt ihm das Schicksal eine ebenso angeheiterte junge Frau hinzu. Man kommt sich näher, so weit das in diesem Zustand überhaupt möglich ist, und findet prompt heraus: Es gibt das ewige Leben! In vino veritas. Sind die Ko?pfe schwer, werden die Zungen locker, und realiter, darauf liegen Gottes Worte. Je tiefer die Nacht wird, und je höher der Alkoholpegel steigt, finden sich weitere Propheten ein. Im zivilen Leben sind sie Banker und Manager, Models und Prostituierte, jedem Großstädter bekannte Zeitgenossen. Es ist ihr Erfolg, der sie feiernd zusammenbringt, es sind ihre Niederlagen, die sie zu erstaunlichen Eingeständnissen zwingen. Und alle gemeinsam sind sie ein großer Chor, der, als erklängen Gottes Trompeten, befreiende Worte intoniert, solange die wunderbringende Wirkung geistiger Getränke anhält ... und bis sich unter den nächtlichen Verlorenen Jesus Christus zu erkennen g