Ingrid Lausund
Autorenbild Bild: Johan Delaere
Nach ihrem Regiestudium an der Theaterakademie Ulm gründet Ingrid Lausund 1992 mit Studienkollegen ein freies Theater in Ravensburg. Die Gruppe produziert die ersten Texte und Stücke von Ingrid Lausund. 1997 entwickelt sie mit russischen Studenten der Theaterakademie Almaty in Kasachstan "Glücksfelder", ein Stück über das Leben während und nach Glasnost. Die Produktion tourt monatelang durch die ehemalige Sowjetunion und kommt 1998 nach München. Einladungen zu "Theaterformen" und anderen Festivals folgen. Während der Intendanz von Tom Stromberg ist Ingrid Lausund Hausautorin und Regisseurin am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. Es entsteht eine Serie von Uraufführungen: "Hysterikon", "Bandscheibenvorfall - Ein Abend für Leute mit Haltungsschäden", "Konfetti" (u.a.). Ab 2003 arbeitet Ingrid Lausund auch am Schauspiel Köln: "Das Leben ein Hobby", "Zuhause". Gastprofessuren am Mozarteum in Salzburg, der Folkwang-Schule in Essen und der HdK Berlin. 2008 erscheint ihr Buch "Bin nebenan - Monologe für zuhause" in der henschel SCHAUSPIEL edition. 2008 gründet sie mit Beatrix von Pilgrim "lausundproductions". Unter diesem Dach wird das Stück "Benefiz - Jeder rettet einen Afrikaner" als freie Produktion realisiert. Ingrid Lausund lebt in Berlin.