Torsten Lüders
Regisseur
Autorenbild Bild: Anne Heinlein
Torsten Lüders wurde in Potsdam geboren. Nach dem Abitur leitete er das Programmkino Waschhaus (Potsdam).
Seit 1998 arbeitete er auch als Fotograf. Torsten Lüders arbeitete in diversen TV- und Kinoproduktionen als Material- und Kameraassistent, 2nd Unit bzw. B-Cam Operator (u. a. für UFA, Warner Bros.).
Von 1999-2006 vertiefte er seine Kenntnisse an der HFF Potsdam und schloss das Studium erfolgreich als Diplom-Kameramann ab. Er war Träger des Deutschen Kamerapreises 2003 - Kategorie NRW Förderpreis für den Film "Wetka" und nahm 2004 mit dem Film "Seefuchs" an der 54. Berlinale und den 50. Kurzfilmtagen Oberhausen teil.
Seine Filme liefen auf zahlreichen weiteren nationalen und internationalen Filmfestivals, u. a. Capalbio, Tarragona, Thessaloniki, Barcelona, Lodz, Zürich, erhielten Auszeichnungen und wurden auch im deutschen Fernsehen ausgestrahlt.
Von 2001-2006 war er Stipendiat der Hans-Böckler-Stiftung/Düsseldorf innerhalb der Begabtenförderung. In dieser Zeit konnte er mehrmonatige Arbeitsstipendien in London, St. Petersburg bzw. in Chengdu (Sichuan) wahrnehmen.
2011 realisierte er als Produzent und Regisseur mit Förderung der MDM (Mitteldeutsche Medienförderung) das 30minütige Kurzspielfilmprojekt "Weiber Wodka Wladimir".
Seit 2012 arbeitete er als Autor und Regisseur in Zusammenarbeit mit der A Jour Film- und Fernsehproduktion GmbH an einer Langzeit-Dokumentation über den Fußball-Klub Turbine Potsdam, deren Uraufführung am 28.05.2017 in Potsdam gefeiert wurde.
Den Vorsitz des Berliner Film-und Fernsehverbandes übernahm er 2017.
Am 25.11.2019 verstarb Torsten Lüders infolge eines Unfalls.