Coline Serreau
Autorenbild Bild: henschel SCHAUSPIEL
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Coline Serreau wird 1947 in Paris als Tochter der Schriftstellerin Geneviève Serreau und des Regisseurs Jean-Marie Serreau geboren. Sie studiert Literatur-, Musik- und Theaterwissenschaft sowie Zirkus (Trapez) in Paris und debütiert dort 1970 als Schauspielerin am Theâtre de Vieux Colombier. Bis 1973 spielt sie in Stücken von Shakespeare, Pirandello, Brecht u.a. 1973 schreibt sie zum Kinofilm „On s’est trompé d’histoire d’amour“ ihr erstes Drehbuch (Regie Jean-Louis Bertucelli) und übernimmt eine Hauptrolle. Der Kurzfilm „Le rendez-vous“ (1975) ist ihre erste Regiearbeit. In den nächsten Jahren schreibt sie Drehbücher, die sie meist auch selbst inszeniert. Für ihren größten Kinoerfolg, „Trois hommes et un couffin“ (1984), bei dem sie Drehbuch und Regie übernahm, erhält sie drei Césars (französischer Filmpreis). 1986 wird ihr erstes Bühnenstück Lapin Lapin als Koproduktion des Théâtre de la Ville, Paris, und der Comédie de Genève uraufgeführt (Regie Benno Besson). Mit Besson folgen Jahre fruchtbarer Zusammenarbeit, er bringt ihre nächsten Stücke Le théâtre de verdure (1987) und Quisaitout et Grobêta (1993) zur Uraufführung. Coline Serreau lebt und arbeitet in Paris.