Andreas Dresen
Regisseur, Drehbuchautor
Autorenbild Bild: henschel SCHAUSPIEL
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Andreas Dresen wird 1963 in Gera geboren. Schon 1979 beginnt er eigene Amateurfilme zu drehen. 1986-1991 studiert er Regie an der HFF „Konrad Wolf“ in Potsdam-Babelsberg und schließt dort mit Diplom ab.
Seit 1992 arbeitet er als freier Autor und Regisseur. Zu seinen Filme gehören vielfach ausgezeichnete Produktionen wie u. a. "Nachtgestalten" (1999/Deutscher Kritikerpreis, Deutscher Filmpreis in Silber), "Halbe Treppe" (2002/Silberner Bär), "Sommer vorm Balkon" (2006/Bayerischer Filmpreis für Beste Regie), "Wolke 9" (2008/"Coup de Coeur" in Cannes, Deutscher Filmpreis für Beste Regie), "Whisky mit Wodka" (2009/Preis für Beste Regie in Karlovy Vary) und "Halt auf freier Strecke" (2011/Preis der deutschen Filmkritik auf der Berlinale, Erster Preis - Un Certain Regard in Cannes).
Am Theater inszeniert er zum ersten Mal 1996: Goethes "Urfaust" am Staatstheater Cottbus. Es folgen weitere Theaterarbeiten,
u. a. am Schauspiel Leipzig und dem Deutschen Theater Berlin. Am Theater Basel gibt er 2006 mit "Don Giovanni" sein Operndebüt.
Dresen ist Mitglied der Akademie der Künste Berlin-Brandenburg, der Europäischen Filmakademie und Gründungsmitglied der Deutschen Filmakademie.
Andreas Dresen lebt in Potsdam.
Meldungen
21.03.2019 | Film
Zehn Lola-Nominierungen
"Gundermann" am häufigsten für den diesjährigen Deutschen Filmpreis nominiert
Mit der zehnfachen Nominierung schließt sich ein Kreis. Die Arbeit an dem Film dauerte zwölf Jahre. Feuilleton und Publikum haben den besonderen Blick auf den Musiker Gerhard Gundermann und die DDR außerordentlich gewürdigt. 
14.03.2019 | Theater | Premiere
Andreas Dresen inszeniert "La fanciulla del West" an der Bayerischen Staatsoper München
Premiere ist am Samstag, 16.03.2019; 19 Uhr Nationaltheater
Ich biete euch den Mann dort und mein Leben. 
29.01.2019 | Film
B.Z.-Kulturpreis 2019 an Andreas Dresen
Die 28. Preisverleihung fand am Dienstagabend in der Volksbühne Berlin statt
Ein glücklicher Andreas Dresen erhält seinen "Berliner Bären" von der ebenso glückseligen Moderatorin Meret Becker