Laila Stieler
Drehbuchautorin
Autorenbild Bild: Volker Roloff
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Laila Stieler wird 1965 in Neustadt/Orla, Thüringen, geboren. Sie geht in Berlin zur Schule und macht ihr Abitur. 1984/85 arbeitet sie bei „Elektrokohle Lichtenberg". Im folgenden Jahr absolviert sie ein Volontariat beim Fernsehen der DDR. Von 1986 bis 1990 studiert sie Dramaturgie an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf" in Babelsberg.
Seit 1990 arbeitet Laila Stieler als Autorin, Dramaturgin und Producerin für Film- und Fernsehproduktionen.
Zu ihren bekanntesten Drehbüchern zählen die Kinofilme "Stilles Land" (1992), "Die Polizistin" (2000) und "Willenbrock" (2005), die Andreas Dresen verfilmte, für die sie 2001 den Adolf-Grimme-Preis in Gold für das Beste Drehbuch erhält ("Die Polizistin") sowie den Internationalen Literaturfilmpreis 2005 ("Willenbrock").
Sie schrieb die Drehbücher zu TV-Produktionen wie "Mitten in Deutschland: NSU – Die Opfer – Vergesst mich nicht" (2016; Regie: Züli Aladag), "Brief an mein Leben" (2015; Regie: Urs Egger) und "Die Lehrerin" (auch Producerin – 2011; Regie: Tim Trageser)
Aus ihrer Feder stammen auch die Drehbücher zu den Kinofilmen "Die Friseuse" (2010) von Doris Dörrie sowie "Liebesleben" (2007) unter der Regie von Maria Schrader.
Als Producerin arbeitete sie erfolgreich bei zahlreichen TV-Filmen wie u. a. "Die Weihnachtswette" (2006), "Ein verlockendes Angebot" (auch Drehbuch; 2007) und "Neufeld, mitkommen!" (2013).
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