Stefan Kolditz
Drehbuchautor
Autorenbild Bild: Wilma Roth
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Stefan Kolditz wird 1956 in Kleinmachnow geboren. Nach dem Abitur studiert er bis 1987 Theaterwissenschaften in Berlin, am gleichen Institut erwirbt er 1990 den Doktortitel. Bis 2002 lehrt er an verschiedenen Hochschulinstituten.
Anfang der 1990er Jahre arbeitet er als Dramaturg am Theater und schreibt später das Theaterstück „EVA Hitlers Geliebte", das am Berliner Ensemble uraufgeführt wird und danach mehr als 20 deutsch- und fremdsprachige Inszenierungen erlebt.
Seit Mitte der 1980er Jahre verfasst Stefan Kolditz Drehbücher für Film und Fernsehen (u. a. „Die Entfernung zwischen dir und mir und ihr“, „Burning Life“, „Die Mörderin“, „An die Grenze“, „Schatten der Gerechtigkeit“ sowie für die Reihen „Tatort“, „Polizeiruf 110“, den Zweiteiler „Dresden“ und den TV-Dreiteiler "Unsere Mütter, unsere Väter").

2012 - "Es war einmal"; Deutscher Drehbuchpreis
2014 - "Unsere Mütter, unsere Väter"; Goldene Kamera für den besten Fernsehfilm
2016 - "Verbrannt" ("Tatort"); Deutscher FernsehKrimi-Preis
2016 - "Nackt unter Wölfen"; Nominierung "TV Movie/Mini-Series", International Emmy Awards
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