Franziska Linkerhand
Nach dem gleichnamigen Roman eingerichtet für die Bühne
Fassung des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin
Die begabte Architekturstudentin Franziska Linkerhand geht in das von Plattenbauten und Schwerindustrie gezeichnete Neustadt, obwohl sie ausgesuchte Objekte in Berlin bauen könnte. Sie träumt von städtebaulichen Experimentierfeldern und glaubt mit naiver Kraft, in der Provinz etwas bewegen zu können. In Neustadt prallen Franziskas Visionen auf knallharte Realitäten. Ihre Ideen werden als elitär und jenseits des normalen Verstandes abgetan. Franziska, die sich zudem mit Liebeskummer plagt, muss sich fragen, welchen Preis zu zahlen sie bereit ist. Sie zieht in ein Arbeiterwohnheim und stürzt in ein Labyrinth aus Einsamkeit, Verzweiflung, Hoffnung und Solidarität.
Brigitte Reimanns unvollendet gebliebener Roman um eine schillernde junge Frau aus den 70er Jahren kommt in der Bearbeitung und Regie von Daniela Löffner auf die große Bühne des DT Berlin.
Theater
URAUFFÜHRUNG
21.04.1978   Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin
R: Christoph Schroth
BRD-ERSTAUFFÜHRUNG
04.05.1981   Landestheater Saarbrücken
R: Bernd H. Reutler