Abele und der blasse Moff
Ein Märchen
Abele ist Bürgermeister der schönen Bergstadt Malachit. Jeden Morgen steigt er auf den Berg und begrüßt seine geliebte Stadt. Eines Tages liegt ein fetter, öliger Geruch in den Straßen, und unterm Himmel hängt ein riesiges, wattiertes Ungeheur - der blasse Moff. Abele versucht, ihn mit Feuer, Wasser und Wortattacken zu vertreiben. Aber außer Schaden richtet er nichts an. Im Gegenteil. Die Bewohner fühlen sich unter der dicken Decke des Moffs wohl. Er ist ihr Wohlstand und ihre Bequemlichkeit. Da sieht Abele wie eine Möwe aus dem Moff ein Stück herausreißt. Er organisiert ein buntes Hafenfest in der Gebirgsstadt, um viele Möwen anzulocken. In der Hafenkneipe "Zum tollwütigen Seehund" gerät Abele in eine zünftige Schlägerei unter besoffenen Hilfsmatrosen. Traurig und zerschlagen landet er in der Gosse, als sich über ihm plötzlich der Himmel öffnet und hunderte Möwen den Moff in kleine Wölkchen zerpflücken.
Auch als Puppenspiel zu entdecken!
Besetzung
10 Darsteller, variabel
Theater
Frei zur UA