Augenlicht
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Walter lebt zurückgezogen in einem verwahrlosten Haus. Er ist Besitzer eines Kieswerkes, in dem er nachts ab und zu eine Runde dreht. Im oberen Stockwerk des Hauses sind zwei Fenster zugemauert. Von hier oben wollte sich vor Jahren seine Frau in den Tod stürzen. Mit Julias Anstellung als Haushälterin ändert sich Walters Leben empfindlich. Sie hat in einem Hotel in der Schweiz gearbeitet, ist froh über die neue Anstellung und macht sich munter ans Werk. Gegen den Widerstand des eigensinnigen Hausherrn beginnt sie mit dem Aufräumen, putzt und lüftet die Räume, kocht täglich (Geschnetzeltes), wäscht seine Wäsche und bringt ihn nebenbei allmählich zum Reden. Die beiden kommen sich näher, gehen zusammen aus, man fängt an sich zu duzen. Der weltabgewandte Walter öffnet sich Julia mehr und mehr. - Nur ein Zimmer des Hauses soll ihr verschlossen bleiben. Aus diesem dringen schon seit langem merkwürdige Geräusche. Als Julia die Tür zum Zimmer öffnet, entdeckt sie ein Traumwelt-Geschöpf. Nichts bleibt wie es war.
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Besetzung
2D, 1H
Übersetzungen
Französisch von Laurent Muhleisen: Voir clair
Georgisch von Maia Palavandishvili
Italienisch von Clelia Notarbartolo: Augenlicht
Schwedisch von Magnus Lindman: Bländverk
Spanisch (Parag.) von Aníbal Cardozo: Visión
Theater
URAUFFÜHRUNG
15.03.2006   Schaubühne am Lehniner Platz, Berlin
R: Ingo Berk