Zement
Nach Gladkow
ZEMENT erzählt eine Geschichte von Männern und Frauen, Arbeitern und Intellektuellen, Kommunisten und Feinden der Revolution und ihren Beziehungen zueinander in den Jahren des schweren Anfangs in der Sowjetunion. Der Schlosser Gleb Tschumalow, als Regimentskommissar aus dem Krieg heimkehrend, findet seine Stadt in ein Dorf verwandelt, das Zementwerk in einen Ziegenstall, seine Frau in einen Menschen. Der kommunistische Arbeiter ist als Mann noch ein Besitzer, die Frau besteht auf ihrer Gleichberechtigung.
Tschumalow gelingt es, den Ingenieur Kleist, seinen Todfeind, für den Wiederaufbau des Zementwerks zu gewinnen; seine Frau verliert er an die Revolution, die vor Heim und Herd nicht haltmacht.
Nach Bürgerkrieg, Intervention und Blockade ist der Hunger sowjetischer Alltag. Nicht alle, die den Weg der Revolution gehen, begreifen jeden Schritt. Mit dem Bau des Zementwerks beginnt der konkrete Sozialismus.
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Besetzung
3D, 16H, kleine Rollen
Übersetzungen
Englisch von Helen Fehervary und Sue-Ellen Case u. Marc D. Silberm: Cement. (after Gladkov)
Französisch von Jean-Pierre Morel: Ciment. d`apres Gladkov
Italienisch von Roberto Menin: Cemento
Niederländisch von Marcel Otten: Cement
Schwedisch von Lars Bjurman
Spanisch von Pedro Galarza: Cemento
Ungarisch von Dezsö Tandori: Cement. Gladkov Müve Nyomán
Theater
URAUFFÜHRUNG
12.10.1973   Berliner Ensemble
R: Ruth Berghaus
BRD-ERSTAUFFÜHRUNG
03.09.1975   Städtische Bühnen Frankfurt am Main
R: Peter Palitzsch