Richard III.
(Originaltitel im Englischen: Richard the Third)
Die Figur Richard des III. hat bis heute nichts von ihrer Faszination eingebüßt. Ihre finstere Kraft rührt aus ihrer hemmungslos zur Schau gestellten Amoralität, die das Publikum zu seinem unfreiwilligen Komplizen macht. Aber das Stück ist weit mehr als die Dämonisierung eines psychopathischen Außenseiters. Es porträtiert eine durch innere Kämpfe tief zerrüttete Machtelite, aus deren Mitte eine Diktatur des Bösen erwächst: „Der Hausdramatiker der Schaubühne hat den Dramentext entstaubt, in die Gegenwart geholt, sich einige Flapsigkeiten erlaubt, aber die Poesie der Vorlage bewahrt.“ dpa am 8.02.2015.
Theater
EAÜ - ERSTAUFF. D. ÜBERSETZUNG
07.02.2015   Schaubühne Berlin
R: Thomas Ostermeier