Nullzeit
Nach dem gleichnamigen Roman von Juli Zeh
Der Jurist Sven hat vor Jahren Deutschland verlassen und betreibt mit seiner Freundin Antje eine Tauchschule auf Lanzarote. Beide sind überzeugte Aussteiger und genießen das unkonventionelle Leben fernab der Leistungsgesellschaft. Dass ihre Beziehung vor sich hindümpelt, mehr Zweck- denn Lebensgemeinschaft ist, ignorieren sie dabei geflissentlich. Eines Tages mieten sich Theo, ein leidlich erfolgreicher Schriftsteller und dessen junge Freundin Jola, ein Fernsehsternchen, im Taucherparadies ein. Sven soll das Paar unterhalten, begleiten und ihnen das Tauchen beibringen. Bald zeigt sich jedoch, dass die zerrüttete Beziehung der beiden Gäste Sven weitaus stärker mit der eigenen Realität konfrontiert als ihm recht ist. Als er sich dann auch noch in Jola verliebt, ist das der Auftakt einer verhängnisvollen ménage à trois, in der die Ebenen zwischen Traum und Wirklichkeit, Wahrheit und Lüge gefährlich ins Wanken geraten und Sven zum Spielball des schrägen Pärchens wird. Bernhard Studlars dichte Bearbeitung ist Beziehungsdrama, Psychothriller und Aussteigersatire in einem.
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Literarische Vorlage
Juli Zeh↗
Besetzung
2D, 2H
Theater
URAUFFÜHRUNG
06.04.2014   Theater Bonn
R: Sebastian Kreyer
ÖSTERREICHISCHE ERSTAUFFÜHRUNG
15.03.2019   Theater Perpetuum
R: Bernhard Scharl