Der Zauberer der Smaragdenstadt
Für die Bühne bearbeitet von Stephan Beer und Georg Burger
Ein Tornado rast über Kansas. Er fasst das Häuschen, in dem sich Elli an ihrem Hund Totoschka festhält, reißt es in die Luft und lässt es im Blauen Land auf die Hexe Gingema krachen. Was für ein Auftakt! Elli will keinen Dank, will nicht Königin der kleinwüchsigen Käuer werden. Sie will nur wieder zurück nach Hause. Aber wie? Ein gelber Backsteinweg führt durch das Wunderland bis zur Smaragdenstadt, in der der große Goodwin sehnlichste Wünsche erfüllen soll. Elli läuft los, mit den silbernen Schuhen der Hexe an den Füßen. Auf ihrem Weg trifft sie die frisch gestopfte Strohscheuche, die eine zerraspelte Sprache spricht und sich statt Stroh ein Gehirn im Kopf wünscht. Die beiden treffen auf einen verrosteten Holzfäller, der ganz aus Eisen ist. Sie können ihn mit Öl beweglich machen. Er ist ein Hohlkörper ohne Herz, der ständig weinen muss und sich seiner Gefühle schämt. Er will unbedingt ein Herz! Und schließlich stolpern sie über den feigen Löwen, der sich Mut erhofft. Gemeisnam müssen die vier Freunde gegen Säbelzahntiger, Menschenfresser, fliegende Affen und böse Hexen kämpfen. Aber das größte Abenteuer beginnt erst, als sie endlich in der grünen Stadt vor Goodwin stehen und dieser nichts in den Händen hält als Theaterzauber.
Alexander Wolkows Kinderbuchklassiker, frei nach Lyman Frank Baums „Zauberer von Oz“, in einer frischen Bühnenfassung für Kinder ab 6.
Theater
URAUFFÜHRUNG
14.11.2015   Schauspiel Leipzig
R: Stephan Beer