Der gelbe Nebel
Hexen, Zauberer und Scharlatane kämpften Jahrhunderte um die Macht in der Smaragdenstadt. Nun sitzt dort eine Vogelscheuche auf dem Thron. Aus ihrem Kopf wächst Stroh, aus ihrem handgemalten Lachmund hopsen verquere, aber verständliche Wörter. Aber nicht zu verstehen ist ein unheimliches Phänomen: Gelber Nebel überzieht plötzlich das Land des ewigen Sommers. Er scheint aus der Höhle der erwachenden Riesin Arachna zu steigen. Seine Schwaden vernebeln den Smaragdenstädtern die Sinne und säen schlimme Zwietracht. Nur der Scheuch und der eiserne Holzfäller sind immun gegen die Dämpfe. Gemeinsam mit Elli aus Kansas und dem Löwen, der seine Ängstlichkeit wütend in den Schatten stellt, entdecken sie eine Energiequelle, die den Nebel absaugen und die negative Kraft der Riesin entschärfen kann. Ein gefährlich zwiespältiges Experiment, das die Freunde auf eine noch nie dagewesene Probe stellt.

Mit ihren Bearbeitungen aus der (insgesamt sechsteiligen) Zauberlandreihe haben Stephan Beer und Georg Burger eine moderne, märchenhafte Trilogie geschaffen, die durch alle Abenteuer den unschlagbaren Wert der Freundschaft feiert.
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Literarische Vorlage
Alexander Wolkow↗
Besetzung
3D, 4H, variabel
Theater
URAUFFÜHRUNG
05.11.2017   Schauspiel Leipzig
R: Stephan Beer