status quo
Schlechte Zeiten für Männer – vor allem, wenn sie jung und hübsch sind, einen Job suchen und Florian heißen. In einer Gesellschaft, die das Wort „man“ eliminiert hat und in der „frau“ das Sagen hat, wird jeder Florian ein Flo. Im Maklerbüro ist er der Distanzlosigkeit der Chefin ausgesetzt, im Drogeriemarkt den sexuellen Übergriffen der Filialleiterin und im Theater dem nur notdürftig als künstlerisches verkleideten Interesse der Intendantin.
„status quo“ zeigt die Welt, wie sie ist, bloß spiegelverkehrt. An der Macht sind die Frauen. Das Objekt der Begierde und der Diskriminierung – im Beruflichen wie im Häuslichen – ist der Mann. Mit pointierten Dialogen und in so exemplarischen wie komischen Situationen verfolgt das Stück den Leidensweg der drei Flos. Der Kunstgriff ist klassisch: Die Umkehrung der realen Verhältnisse lässt die Mechanismen der Macht aufs Schönste hervortreten.
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Autor
Maja Zade↗
Besetzung
3D, 2H
Übersetzungen
Lettisch von Margarita Zieda: status quo
Norwegisch von Audny Chris Holsen: status quo
Theater
URAUFFÜHRUNG
18.01.2019   Schaubühne am Lehniner Platz
R: Marius von Mayenburg
Kalender
31.01.2020 | AUFFÜHRUNG
Rogaland Teater, Stavanger (Norwegen)
R: Åse Hegrenes
05.03.2020 | AUFFÜHRUNG
Theater Aachen
R: Sylvia Sobottka
13.03.2020 | AUFFÜHRUNG
Jaunais Rīgas teātris (The New Riga Theatre)
R: Alvis Hermanis
12.11.2020 | AUFFÜHRUNG
Theater Hof