Amok oder Koma sein
Monolog
Monolog eines Grenzsoldaten, der sich 1989 weigert, seinen Wachturm zu verlassen. Minutiös und unfreiwillig komisch beschreibt er, wie sich der Todesstreifen verändert, wie er seinen Turm verbarrikadiert. Er richtet sich innen heimisch ein, soweit das zwischen den wenigen Metern Beton möglich ist. Er bleibt seinem Eid treu. Er ist kein Wendehals, kein Fahnenflüchtling. Er ist bewaffnet. Das untergegangene Land ist ihm egal, aber nicht der Auftrag, für den er lange genug leiden musste.
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Besetzung
1H
Übersetzungen
Englisch von Eva Ipsmiller
Theater
URAUFFÜHRUNG
Volkstheater Rostock 1990
R: Klaus Noack