Ruf der Wildnis
nach Jack London
Jack London erzählt die Geschichte des Hundes Buck, der 1898 beim großen Klondike-Goldrausch in Alaska dabei war. Sein Roman „Ruf der Wildnis“ wurde 1903 veröffentlicht. Die Geschichte vom Hund Buck, der aus besten Verhältnissen in Kalifornien nach Alaska entführt wird, um dort als Schlittenhund im Epizentrum des Goldrauschs zu arbeiten, ist eine Parabel auf den Überlebenskampf unter schlimmsten Bedingungen. Buck steht alle Strapazen durch, rafft sich wieder auf, wo es nicht mehr möglich scheint. Als sein letzter Herr stirbt, „folgt er dem Ruf, wird was er niemals war, wird Wolf“. Was Buck widerfährt, ist die Geschichte einer fatalen, unerbittlich fortschreitenden Entzivilisierung. Die entfesselte Gier nach immer mehr Reichtum, reißt Menschen, Tiere und Natur in den Abgrund. Der Hörspieltext basiert auf dem in verdichteter und gebundener Sprache verfassten Theaterstück von Soeren Voima.

Der Wind wie Messerschnitte endlich finden / Sie Schutz an einem Fels zum Fressen fehlt / Die Kraft Buck gräbt sich in den Schnee schläft ein / Ein Schuss reißt ihn zurück in das Bewusstsein / Das Lager ist umringt von hunderten / Entflohener Schlittenhunde halbverwildert / Von Hunger ausgezehrt jetzt außer sich / Von dem Geruch des Proviants kein Schrei
Nit Nico Holonics.
Komposition Andreas Bick
Hörspiel
URSENDUNG
15.07.2018   NDR 2018
R: Cordula Dickmais
52'
Kalender
28.12.2018 | RADIOSENDUNG
SRF 1
R: Cordula Dickmais