Pelle der Eroberer
Nach dem gleichnamigen Roman von Martin Andersen-Nexö
Pelle fährt mit seinem Vater Lasse von Schweden nach Dänemark, um Arbeit zu finden. Dort gibt es Schweinebraten mit Rosinen, meint Lasse, und eine Zukunft obendrein. Aber schon im Hafen hat niemand auf sie gewartet. Im unwirtlichen Steinhof können sie als Knechte im Kuhstall unterkommen. Sie bleiben die dreckigen Schweden. Ein Anfang voller Demütigungen, gegen die sich Pelle langsam zu wehren weiß. Er lernt sonderbare Menschen kennen. Den Krüppel Rud und seine verstoßene Mutter. Kongstrup, den Hofbesitzer, der hinter jedem Rock herrennt und von seiner Frau im Suff entmannt wird. Den bösartigen Verwalter, Madame Olsen, die eine kurze Hoffnung für den alten Lasse wird und vor allem Erik, den aufmüpfigen Arbeiter, mit dem Pelle nach Amerika auswandern will.

Der weltberühmte Entwicklungsroman des dänischen Autors Martin Andersen-Nexø (1869–1954) erschien in vier Teilen zwischen 1906 und 1910. Die Fassung von Nina Steinhilber für ein großes Ensemble holt die berührende Verbindung zwischen dem alternden, über die Maßen besorgten Vater zu seinem heranwachsenden Sohn ins Zentrum des dramatischen Geschehens. "Ein mit Tränen gemischtes Lied an das Leben."

Hannah Ehrlichmann und Flavius Hölzemann aus dem Schauspielensemble des Mecklenburgischen Staatstheaters wurden in der jährlichen überregionalen Kritikerumfrage der Fachzeitschrift Theater heute in der Kategorie Beste(r) Nachwuchskünstler(in) genannt!! Hannah Ehrlichmann für die Titelrolle des Pelle und Flavius Hölzemann für die Rolle des Erik in der Inszenierung von Martin Nimz.
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Bearbeitung
Nina Steinhilber↗
Besetzung
3D, 5H, Statisterie
Theater
URAUFFÜHRUNG
27.04.2019   Mecklenburgisches Staatstheater
R: Martin Nimz