Ay, Carmela!
Elegie über einen Bürgerkrieg in 2 Akten und einem Epilog
(Originaltitel im Spanischen: „¡Ay, Carmela!“)
Carmela und Paulino, die beiden zwischen die Fronten des spanischen Bürgerkriegs geratenen Zarzuela-Künstler aus der Provinz, müssen Franco-Militärs mit Tingeltangel und einem befohlenen antirepublikanischen Sketch unterhalten. Sie wissen jedoch, daß im Publikum auch einige gefangengenommene Brigadisten sind, die am nächsten Tag hingerichtet werden sollen. Während sich Paulino willfährig erweist, überwindet die "unpolitische" Carmela ihre Angst und bricht aus. Sie extemporiert und solidarisiert sich mit den Gefangenen, bis sie ihre Aufsässigkeit mit dem Leben bezahlen muß. Ein Spiel zwischen Traum und Wirklichkeit, das der (1940 in Valencia geborene) Autor und Regisseur mit der Rückkehr der erschossenen Carmela aus dem Jenseits beginnen läßt.
Theater
URAUFFÜHRUNG
Teatro de la Plaza
R: José Luis Gómez
November 1987
DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG
01.10.1991   Beliner Ensemble
R: Alejandro Quintana
SCHWEIZER ERSTAUFFÜHRUNG
14.01.1993   Mo Moll Theater/Teatro Cabolo, Pr. Schaffhausen
R: Jordi Vilardaga
ÖSTERREICHISCHE ERSTAUFFÜHRUNG
21.04.1995   Kleines Theater Salzburg